Kategorie: Eros in der Litaratur

«Die Puppe». Meine literarische Wiederbegegnung mit Warschau.

In Warschau, das ich nach 35 Jahren wieder besuche, entdeckte ich eine Gedenktafel für einen Mann, der nie gelebt hat. Ignacy Rzecki, der alte Angestellte und treue Freund von Stanisław Wokulski aus Bolesław Prus’ Roman Lalka (Die Puppe), soll in einem Haus an der Krakowskie Przedmieście 7 gewohnt haben. Wie tief muss sich ein literarisches Werk in das Gedächtnis einer Stadt eingeprägt haben, wenn selbst seine erfundenen Bewohner eine solche Ehrung erfahren?

Hier wohnte Ignacy Rzecki, eine Figur aus dem Roman «Die Puppe» von Bolesław Prus, Verkäufer, ehemaliger Offizier der ungarischen Infanterie, Teilnehmer am Feldzug von 1848 und berühmter Tagebuchschreiber.
Bolesław Prus, «Lalka». Dreisbändige Ausgabe des Państwowy Instytut Wydawniczy (PIW), Warschau, 1960er-Jahre.

Ein paar Schritte weiter, in der Prus-Buchhandlung (Księgarnia im. Prusa), betrachte ich eine Ausstellung verschiedener Ausgaben von Lalka. Einbände aus unterschiedlichen Jahrzehnten, Illustrationen, Plakate früherer Verfilmungen. Der Roman erschien ursprünglich zwischen 1887 und 1889 als Fortsetzungsgeschichte in der Warschauer Tageszeitung Kurier Codzienny, bevor er 1890 erstmals in drei Bänden veröffentlicht wurde. Auch auf Deutsch ist er unter dem Titel Die Puppe erschienen. Generationen von Lesern hatten sich ihre eigenen Vorstellungen von Wokulski und Izabela gemacht, und nun ist der Roman wieder in aller Munde.

Gleich zwei neue Verfilmungen – eine Netflix-Serie und ein Kinofilm von Maciej Kawalski – haben in Polen eine leidenschaftliche Diskussion über den beinahe 140 Jahre alten Roman ausgelöst. Man streitet über die Besetzung und die moralischen Verfehlungen der Figuren, als wären es lebende Menschen. War Wokulski ein tragischer Liebender oder ein Stalker? Hatte Izabela recht, ihn nicht zu lieben? Und weshalb trägt Marcin Dorociński, der Wokulski in der neuen Kinoproduktion verkörpert, keinen Bart?

Die Polen haben so ihre Schauspieler, die sie lieben und verehren. Und wehe, wenn ihrer Meinung nach der Falsche für eine bedeutende Rolle ausgewählt wird! Eine solche Anteilnahme am Schicksal literarischer Figuren ist mir aus der Schweiz kaum vertraut. Ich finde sie wunderbar, selbst wenn ich mich über manche Auswüchse amüsieren muss.

Kamila Urzędowska als Izabela Łęcka und Marcin Dorociński als Stanisław Wokulski in der neuen Verfilmung von «Die Puppe» (Regie: Maciej Kawalski, 2026).

Die Ankündigung der Verfilmungen hatte mich schon vor meiner Reise veranlasst, den Roman, den ich seit meiner Schulzeit kannte, noch einmal zu lesen. Doch diesmal – um einiges an Liebes- und Lebenserfahrung reicher – war ich verblüfft über die psychologische Wahrhaftigkeit, mit der Prus die verhängnisvolle Verliebtheit seines Protagonisten Stanisław Wokulski schildert.

Ein intelligenter, unabhängiger Kaufmann, der sich aus bescheidenen Verhältnissen emporgearbeitet hat, verliert angesichts seiner Liebe zur aristokratischen Izabela Łęcka scheinbar jede Vernunft. Er sucht nach kleinsten Zeichen ihrer Zuneigung, schwankt zwischen Hoffnung und Verzweiflung und wirft ihr sein Vermögen zu Füssen. Wie kommt es, dass ein Mensch, der sein Leben sonst sehr entschlossen gestaltet, in der Liebe derart abhängig werden kann? Und woher kannte Prus die psychologischen Mechanismen, die hinter einer solchen Verliebtheit wirken?

Marcin Dorociński als Stanisław Wokulski in «Lalka» (Regie: Maciej Kawalski, 2026).
Marcin Dorociński als Stanisław Wokulski in «Lalka» (Regie: Maciej Kawalski, 2026).

Meine Neugier führt mich zur Biografie von Bolesław Prus. Monika Piątkowskas Prus. Śledztwo biograficzne eröffnet mir die erschütternde Lebensgeschichte eines Menschen, dessen Kindheit und Jugend von Verlusten, Demütigungen und Zurückweisungen geprägt waren. Auch in seinem Liebesleben entdecke ich erstaunliche Parallelen zu Wokulski. Während seiner Verlobung mit Oktawia Trembińska deutete er ihre kühlen Briefe und ihr Schweigen mit einer Empfindlichkeit, die an die Grübeleien seines Romanhelden erinnert. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Prus die Macht einer unsicheren Zuneigung aus eigener Erfahrung kannte.

Als ich in Warschau vor seinem Denkmal stehe, denke ich an diesen verletzlichen, lebenslang von Selbstzweifeln geplagten Menschen. Wie sehr wünsche ich mir, er könnte wissen, welchen Ruhm sein Roman mehr als hundert Jahre nach seinem Tod noch immer geniesst!

Ausgabe von „Lalka“ (Die Puppe) aus dem Jahr 1897

Vielleicht wird aber Prus’ eigene Lebensgeschichte in der heutigen öffentlichen Debatte über den Roman und seine Verfilmungen zu wenig berücksichtigt. Und vielleicht fehlt deshalb auch das Verständnis für seinen Protagonisten, dessen Verhalten mit modernen psychologischen Begriffen wie Obsession, emotionaler Abhängigkeit oder Stalking vorschnell pathologisiert wird. In meinem Essay Das Ungewisse begehren. Wokulski und das Rätsel der Liebe befasse ich mich ausführlicher mit der Psychologie dieser Sehnsucht, der Bindungstheorie und Prus’ Biografie.

Königspark Łazienki, Palast auf der Insel, Warschau, 2026

Mit dem Buch Warszawa śladami Wokulskiego (Warschau auf den Spuren Wokulskis) in der Hand folge ich den Spuren des Romanhelden. Als ich durch die Alleen des herrlichen königlichen Łazienki-Parks wandle, kommt mir eine Szene aus der früheren Verfilmung des Romans von 1977 mit Jerzy Kamas als Wokulski in den Sinn, die mir besonders eindrücklich in Erinnerung geblieben ist.

Wokulski weiss aus zuverlässiger Quelle, dass seine verehrte Izabela mittags im Park spazieren gehen wird, und erwartet sie deshalb auf einer Bank. Er steht mehrmals auf, ist unruhig und unentschlossen, ob er bleiben oder gehen soll. Schliesslich erscheint die Schöne am Ende der Allee in Begleitung ihrer Tante. Wokulski schreitet ihr energisch entgegen, in der Hoffnung auf ein kurzes Gespräch. Er hebt den Hut zu einem charmanten Gruss. Sie erwidert ihn nur flüchtig und geht gleichgültig an ihm vorüber. Was für ein Schmerz! «Was bin ich doch für ein kolossaler Narr!», schilt er sich selbst.

Jerzy Kamas als Stanisław Wokulski in der Fernsehserie «Lalka» (Regie: Ryszard Ber, 1977).

Auf einmal werden die Bilder des Films von Erinnerungen an meine Jugend im Warschau der 1980er-Jahre überlagert. Ich war damals in einen Kommilitonen verliebt, den ich kaum kannte. Er sah ausserordentlich gut aus und studierte Philosophie, weshalb wir nicht dieselben Vorlesungen besuchten. Manchmal begegnete ich ihm auf dem Weg, der von der Tramhaltestelle durch den Bielany-Wald zu unserer Universität führte. Ich wusste jedoch nicht, wie ich seine Aufmerksamkeit gewinnen könnte. Wenn sich im Vorübergehen unsere Blicke zufällig begegneten, geriet mein Herz ins Rasen. Eines Tages traf ich ihn unerwartet im Bus. Ich nahm all meinen Mut zusammen, sprach ihn an und gestand ihm meine Sympathie. Er war sichtlich überrascht und entschuldigte sich höflich: Er sei bereits liiert und könne meine Gefühle nicht erwidern. Damit zerbrach mein Traum. Noch wochenlang schämte ich mich für diesen Augenblick.

Vielleicht verstehe ich deshalb Wokulskis Qual so gut. Wie viel Überwindung mochten ihn schon sein Erscheinen in Łazienki und dieser eine Gruss gekostet haben! Und wie erbarmungslos verurteilte er sich selbst, als die geliebte Frau beinahe achtlos an ihm vorüberging. Es gibt Abgründe der Einsamkeit, aus denen heraus der Versuch, einem anderen Menschen näherzukommen, zu einem Wagnis, ja zu einem gefährlichen Hasard wird.

Umso enttäuschender ist es für mich, dass ausgerechnet in der neuen Kinofassung, die zu sehen einer der Gründe für meine Warschaureise war, diese Szene in wenigen Sekunden als blosses Missverständnis abgehandelt wird. Dabei ist der Film von Kawalski visuell durchaus verführerisch und spricht mich durch seine Nähe zum Roman weit mehr an als die «moderne» Netflix-Version. Die Bilder des alten Warschau, die prachtvollen Innenräume und die Kostüme, die ich im Rahmen der Ausstellung „Szyk und Konwenanse“ zuvor in Łazienki aus der Nähe betrachten konnte, sind ein Vergnügen. Doch die Abgründe der Liebe, die Prus so meisterhaft schildert, bleiben kaum spürbar.

Während ich den Spuren von Prus und Wokulski folge, geschieht noch etwas anderes, womit ich nicht gerechnet habe. Das Warschau von Wokulskis Zeit, das Warschau meiner Studienjahre und die heutige Stadt beginnen sich auf eigentümliche Weise zu überlagern. Auf dem weitgehend verkehrsberuhigten Königsweg öffnet sich das Krakowskie Przedmieście zum grosszügigen Schlossplatz. Die Hotels Europejski und Bristol erstrahlen wieder in alter Würde. Selbst Powiśle, einst ein Armenviertel an der Weichsel, hat sich in eine Landschaft aus Promenaden und Parks verwandelt. Wie viel näher erscheint mir dieses Warschau demjenigen Wokulskis als der Stadt meiner Jugend, geprägt von sozialistischem Realismus, trostlosem Grau, Verkehrslärm und Abgasen!

Krakowskie Przedmiescie, Warschau, Oktober 2026

Am letzten Tag besuche ich noch eine Ausstellung im Vorfeld der geplanten Auktion von Requisiten aus der neuen Lalka-Verfilmung und entdecke dort ein geheimnisvolles Medaillon. Es soll eine Probe jenes sagenhaften Metalls, leichter als Luft – Sinnbild für Wokulskis wissenschaftliche Ambitionen und seine aufgegebene Zukunft als Forscher, enthalten. Wer würde es nun ersteigern? Ein Verehrer des Romans? Jemand, der sich in Wokulskis unglücklicher Liebe wiedererkannte? Ein letzter Romantiker unserer Zeit?

Und – warum entscheide ich mich nicht mitzubieten?

Das Schmuckstück stammt von Anka Krystyniak und besteht aus vergoldetem Silber. Es wurde als Requisite im Film „Lalka“ von Kawalski, 2026 verwendet und am 19. Oktober für umgerechnet 3’838 Euro inklusive Aufgeld versteigert.

«Lalka» – Kinovorführung in Kloten, Polnische Originalfassung mit englischen Untertiteln, Samstag, 14. November 2026, 18 Uhr, Cinema Claudia, Bahnhofstrasse 1, Kloten

„Eros – die fremde Macht in uns.“ Salon vom 27. November 2021

Beata Sievi im Gespräch mit dem Schauspieler Alexandre Pelichet

Gegen Widerstände der Moral, der Gesellschaft und der Vernunft setzt sich der Eros – wenn auch nur im Augenblick – durch, und setzt List, Ausreden und Täuschungsmanöver ein, um zu seinem Ziel zu kommen. Aber was begehren wir eigentlich? Und ist Eros nur auf den Ausgleich eines Mangels, auf die Befriedigung eines sinnlichen Bedürfnisses ausgerichtet? Oder aber entsteht er erst dort, wo die unmittelbare Befriedigung aufgeschoben wird, und transzendiert somit das Unmittelbare und Sexuelle? Im Vorfeld des nächsten Salons, habe ich mich mit dem Schauspieler Alexandre Pelichet über die Texte von Italo Calvino, Antonio Tabucchi und Markus Werner unterhalten, die er am 27. November interpretieren wird. 

Alexandre Pelichet, Bild: Beata Sievi

Beata: Alexandre, Du hast inzwischen alle von mir vorgeschlagenen Texte gelesen. Erinnerst Du Dich an den Satz in der «Frau von Porto Pim» von Tabucchi: «Es ist eigenartig, wie die Liebe von uns Besitz ergreift?» – Der Ausdruck «Besitz ergreifen» verdeutlicht die fremde Macht, der der junge Mann unerwartet ausgeliefert ist. Er sucht nur ein Abenteuer und ist plötzlich doch verliebt. Die Schilderung seiner Emotionen berührt mich; wie ihm die Schönheit der Frau die Hitze in die Schläfen treibt und wie er vom Schwindelgefühl ergriffen wird. Diese Phänomenologie des Verliebt-Seins, die die Entzückung, das Rausch-Gefühl und die Wahnvorstellungen miteinschliesst, finde ich bei Tabucchi sehr nachvollziehbar. Oder auch die Metapher des Klangs in der Erzählung „Ein Traum in Form eines Briefes“; der Gott der Liebe als Klang, der in einem einsamen Tempel am Strand zu hören ist. Wie kam dies bei dir an?
Alexandre: Zuerst fand ich den Klang als eine Metapher für die Personifikation eines Gottes seltsam. Andererseits ist ein Klang auch Musik, also Schwingung. Und die hat eine sehr starke Wirkung, der man sich nicht entziehen kann. Der verlockende Sirenengesang ist ja aus der Mythologie bekannt. Für mich war Deine Übersetzung dieses Fragmentes vom «Gott der Liebe» eher ein Motiv des Höhepunktes. Ich lese es schlicht als eine poetische Beschreibung eines Orgasmus.
Beata: …Wirklich? Daran habe ich nie gedacht, das muss du mir erklären.
Alexandre: Du muss es einfach noch mal lesen! (Alexandre lacht) Zugegeben es ist sehr fein, verschlüsselt…
Beata: …ja Tabucchi spricht von einem Klang, der bei jedem, der sich ihm aussetzt, eine Art Rausch, Schwindelgefühle und Wahnvorstellungen erzeugt….
Alexandre: …und es steigert sich bis zu einem Höhenpunkt.
Beata: Denkst Du an die Schilderung, dass sich der Klang ausbreitet und ein Echo ohne Ende reproduziert? Oder meinst du eher den Moment, als der Wanderer vom höchsten Punkt der Insel auf den Strand blickt und den Liebestempel nicht mehr vorfinden kann? Das würde tatsächlich der Flüchtigkeit der sinnlichen Erlebnisse entsprechen. Du kannst sie nicht halten!
Alexandre: Ja, genau – man bezeichnet einen Orgasmus doch auch als den «kleinen Tod.» Der Tempel ist aber die viel schönere Metapher! Man versucht gemeinsam zum Tempel zu kommen, in verschiedenen Zwischenschritten, die Tabucchi beschreibt. Die geteilte Gewissheit, dass es einen Tempel gibt, einen Zenit, wo der ganze Eros hinführt – das ist doch schön! Auch wenn nicht alle immer dorthin kommen, aber; der Weg ist das Wesentliche.

Mussende Tempel, Bild: Tyler Collins Photograph

Alexandre: Oder stell Dir die unnahbare Witwe im «Abenteuer des Rekruten» von Italo Calvino vor. Hätte sie früher in die Avancen des Rekruten eingewilligt, dann wäre er schon auf halbem Wege im Tempel angekommen, das wäre doch schade!
Beata: Ja, für sie selbst und für den Leser! Konrad Paul Liessmann sagt in seinem Essay «Eros, der listige Gott», dass Eros nur dort entsteht, wo die unmittelbare Triebbefriedigung aufgeschoben wird.
Alexandre: Das erzeugt natürlich eine herrliche Spannung – im Leben, wie in der Literatur…

Messende Tempel, Bild: Tyler Collins Photograph

Beata: Deine Interpretation dieses Texts von Tabucchi ist optimistischer als die meine. Ich habe ihn immer als Plädoyer für «Liebe als Einbildung» gelesen. Möglicherweise hängt dies mit einer Erfahrung unerwiderter, verzweifelter Liebe zusammen, deren ich mich schon in jungen Jahren nicht erwehren konnte. Es war mir oft nicht möglich, meine eigene Liebes-Sehnsucht von den vermeintlichen Gefühlen eines anderen zu unterscheiden. Die Ernüchterung, die eintritt, wenn man feststellt, sich nicht gemeinsam in einem Tempel, sondern alleine auf einer verlassenen Insel zu befinden, ist mir nicht fremd. Das sind für mich die «Trugbilder», von denen Tabucchi spricht.
Was mir aber für unseren Salon relevant erscheint, ist die Bereitschaft der literarischen Figuren, für einen Liebestraum emotionale Risiken einzugehen. Dies steht im Kontrast zum Kalkül der «modernen» erotischen Beziehungen. Im Roman von Markus Werner «Am Hang», aus dem Du auch vorlesen wirst, streiten sich zwei Männer über den Versuch, Gefühle in erotischen Begegnungen stets im Zaum zu halten. Sind die Helden unserer Lesung nicht allesamt ein Kontrastprogramm zu den modernen Trends auf diesem Gebiet?
Alexandre: Ich glaube leider, ja. Vielleicht sollten wir die Texte in Schulen lesen!
Beata: Ich hätte Angst, ausgelacht zu werden…
Alexandre: Ein Risiko, das sich lohnen würde! Zumindest im Hinblick auf den Liebestraum einiger Jugendlicher. Den sieht Alain Badiou in seinem Essay «Die bedrohte Liebe» zu recht ziemlich bedroht. Aber da greife ich ja schon zu weit vor. Badiou begegnen wir dann erst in einem späteren Salon…

Schauspieler Alexandre Pelichet Salon Lesung in Winterthur
Schauspieler Alexandre Pelichet, Bild: Beata Sievi

Alexandre Pelichet, in Zürich geboren, durchlief seine Ausbildung zum Schauspieler an der Scuola Teatro Dimitri in Verscio und am Hamburgischen Schauspielstudio Frese. Danach wirkte er in Schauspiel- und Musicalproduktionen an zahlreichen deutschen Bühnen mit. Von 2007 bis 2012 war er Mitglied des Schauspielensembles am Theater St. Gallen und ist seither als freischaffender Schauspieler tätig. Unter anderem an der Kellerbühne St. Gallen, am Theater Rigiblick in Zürich und als Sprecher beim SRF.

Beata Sievi Salon für Beziehungskultur Winterthur
Beata Sievi, Gründerin des Salons für Philosophie und Beziehungskultur in Winterthur

Informationen zur Anmeldung:

„Eros, die fremde Macht in uns“ – fesselnde Geschichten und philosophische Streitgespräche. Mit dem Schauspieler Alexandre Pelichet ( Lesung) und Beata Sievi (Moderation).

Datum: Samstag, 27. November 2021, 17.00-ca. 21.00 Uhr
Anmeldung: salon@beatasievi.ch (bitte sobald möglich, die Plätze sind begrenzt, die Veranstaltung findet auf jeden Fall statt)
Ort der Veranstaltung: Atelier Foif, Strittackerstrasse 23 a, 8406 Winterthur,
Eintrittspreis: CHF 80 inkl. Konsumation (Wein, Snacks, Focaccia della Nona, Beata`s Streusel Kuchen und Cafe). Atelier Foif ist ein besonderer Ort für kulinarische Kunst und Genuss.
Konditionen: Die Anmeldungen per E-Mail sind verbindlich (bitte Postanschrift angeben), es wird innert 3-5 Tagen eine Bestätigungsmail mit den Kontoangaben für die Zahlung versendet. Bei Abmeldungen ist eine Rückerstattung leider nicht möglich, der Eintritt kann jedoch an Freunde oder Bekannte weitergegeben werden.
Sicherheitskonzept: Eintritt ist nur mit einem gültigen COVID-Zertifikat möglich. (Es werden keine Schnelltests akzeptiert, bitte informieren Sie sich über die geltenden Bedingungen des BAG unter folgendem Link.

Schauspieler Alexandre Pelichet, Bild: Beata Sievi