Salon-Daten

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Samstag, 27. Oktober 2018 um 18.30 –  „Lust und Freiheit – menschliche Sexualität zwischen Natur und Kultur“ – Salon mit dem Vortrag von Beata Sievi

Sexuelle Empfindungen hängen mit der Befriedigung grundlegender menschlicher Bedürfnisse zusammen. Im Gegensatz zur historischen Sichtweise wird Sexualität heute nicht mehr als unkontrollierbarer Primärtrieb verstanden, sondern als ein Element der komplexen Emotions- und Motivationssysteme. Die neueste Forschung beweist, dass beide Geschlechter über gleich starkes sexuelles Potenzial verfügen. Die Fähigkeit, dieses zu kontrollieren und entfalten, hängt von den Normen ab, die unsere Kultur für beide Geschlechter stets unterschiedlich definierte. Die letzten Jahrzehnte haben eine Toleranz gegenüber den meisten sexuellen Praktiken mit sich gebracht. Selbst die letzte Bastion der christlichen Lehre, die monogame Ehe, darf heute in Frage gestellt werden. Trotz zahlreichen kulturellen Umbrüchen bleibt aber die Degradierung der Frau zum minderwertigen Geschlecht immer noch ein wesentliches Merkmal unserer Zivilisation.

Der Vortrag von Beata Sievi, der durch korrespondierende visuelle Darstellungen unterstützt wird, zeigt auf wie Religion, Rechtsstaat und Wissenschaft in der Geschichte der Zivilisation von Antike bis heute unseren Umgang mit der Sexualität geprägt haben.

Ausführliche Informationen zum Vortrag finden Sie hier.

Eintritt CHF 55 / 65 inkl. Proseccco, Aperogebäck, Cafe und Kuchen. Anmeldung: atelier@entrenous.ch

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Samstag 9.Februar 2019, 17 Uhr – „Von sexuellen Freiheit zur Selbstbestimmung – eine Bestandesaufnahme“ – Lesung mit Julia Knapp und Beata Sievi

Ist es möglich als Frau von heute in Liebesbeziehungen und in der Sinnlichkeit nicht nur frei sondern auch selbstbestimmt zu leben? Wie oft bilden wir uns ein, eine Entscheidung selbst getroffen zu haben – und richteten uns in Wirklichkeit doch nach den Erwartungen der Gesellschaft? Was geschah mit den Visionen der ersten Feministinnen und ihren Nachfolgerinnen aus der zeit der sexuellen Revolution der 60-er Jahre? Ist die sexuelle Emanzipation im privaten Bereich heute wirklich vollendet?
Das Duo In flagranti – Julia Knapp und Beata Sievi – lädt ein zu einem Abend mit Kurzlesungen aus brillianten philosophischen Texten und einer anschliessenden Diskussionesrunde über die sexuelle Selbstbestimmung der heutigen Frau, die sich zwischen Freiheit und tradierten Verhaltensnormen bewegt.
Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Eintritt CHF 65 für neue Gäste, CHF 55 Stammgäste inkl. Prosecco, Snacks, Kafe und Kuchen. Anmeldung: salon@beatasievi.com

Volker

Samstag, 4. Mai 2019, 17 Uhr  – Ein theatralischer Salon mit einem Kammerspiel von Volker Ranisch

„Mahle, Mühle, mahle“ – ein Liederabend mit Folgen, frei nach einem «schauerlichen Liederzyklus» von Franz Schubert und Wilhelm Müller sowie Texten von Oscar Panizza.

Nicht nur Franz Schubert hat es getan. Auch Richard Wagner hat sie herbei gesehnt, die Offenbarung. Und mit ihm viele andere. „Am Abgrund hat man den besten Überblick“, meint dazu der Maler und Poet Carl Spitzweg. Und selbst wenn Wilhelm Busch zu relativieren weiß, dass „der Untergang der Welt sich meistens stets in Grenzen hält“ –Endzeitszenarien sind ein beliebtes Spiel der Phantasie als eine Art Schiffbruch mit Zuschauern.

Heut Abend tun wir dichten! Wir lassen es rappeln und zappeln, das Leben, voll Liebeslust und Liebesleid in allen Facetten. Das wird heiter werden! Freuen Sie sich auf ein Spiel voll anarchischer Lust und dramatischer Kraft; auf geballte Satire und feine Ironie, welche dem Zuschauer Mores lehren.

Allgemeines über Ort , Zeit und Anmeldung

Zeit jeweils 17 bis ca. 21 Uhr. Ort: Winterthur. Genaue Adresse wird bei Anmeldung angegeben.
Anmeldung unter atelier@entrenous.ch ist erforderlich.
Die Salon-Abende sind häufig lange im Voraus ausgebucht, weil sich die Gäste an einem Salon-Abend gleich für den nächsten anmelden. Wenn Sie sich für diese Veranstaltungen interessieren, empfehle ich Ihnen, mir direkt ein Mail zu schreiben – bei genügender Anzahl Interessenten kann eine Veranstaltung wiederholt werden. Preise sind – in der Regel und wenn nicht anders vermerkt – CHF 55 für Stammgäste und CHF 65 für neue Gäste, inkl. Konsumation. Als Stammgast gilt, wer 3 Salons besucht hat.

VERGANGENE VERANSTALTUNGEN

Manliche lust

Samstag, 22. September 2018, 17 Uhr – „Zwischen Geschlechtstrieb und Hingabe – Männlichkeit heute“

„ Wie wird ein Mann ein Mann? Oder etwas präziser – „Wie wird aus dem, was ein Mann werden könnte, schliesslich das, wofür sich der betreffende irgendwann hält: ein Mann?“ – fragt Neurobiologe Gerald Hüther in seinem Buch „Männer. Das schwache Geschlecht und sein Gehirn“. Wir werden an diesem Abend Fragmente des Buches in die Lesung einfliessen lassen und die „Männlichkeit“ sowohl aus der biologischen als auch aus der soziokulturellen Perspektive betrachten. Ist das Verlangen nach uneingeschränkter sexueller Freiheit biologisch verankert? ? Weshalb greifen Männer so oft zu Macht im erotischen Kontext oder aber sexualisieren sie Ihre Macht? Und – woher kommt die – kulturell als Autonomie und Individualismus getarnte – emotionelle Unerreichbarkeit vieler Männer sowie deren Abneigung, feste Beziehungen einzugehen? Vielleicht ist es doch denkbar, neue Modelle der Liebe zu entwerfen, in denen Männlichkeit und leidenschaftliche Liebe keine Gegensätze sind? Dafür müssten wir allerdings die Haltung, die den Männern ihre emotionale Unfähigkeit einhämmert aufgeben und ein Menschenbild entwickeln, das dem vollen Potenzial der Männer gerecht wird.
Thomas Blubacher liest fünf Fragmente aus der Literatur, die bestimmte Aspekte der Männlichkeit veranschaulichen. Der Gast-Referent Lu Decurtins – nimmt eine kritische Stellung zu den präsentierten Männerbildern. Zudem wird er die Gäste auffordern mit den eigenen Emotionen und Überzeugungen zum Thema „Männlichkeit“ und „Macht zwischen den Geschlechtern“ in Kontakt zu kommen.
Information über den Gast-Referenten Lu Decurtins:
Dipl. Sozialpädagoge; Dipl. Supervisor BSO, Geboren 1963 in Sao Paulo. Vater von drei Kindern. Sozialpädagoge und Supervisor. Erwachsenenbildner und Genderexperte. Mitbegründer „Mannebüro Züri“ und „Netzwerk Schulische Bubenarbeit“. Mitglied Kreisschulpflege Limmattal. Mitglied Jury Gleichstellungspreis Zürich. Autor des Buches: „Zwischen Teddybär und Superman“.

Volker

Samstag, 16. Juni 2018, 17 Uhr – „Verführung, Verblendung und List“ – Ein theatralischer Salon mit einem Kammerspiel von Volker Ranisch nach dem Roman „Felix Krull“ von Thomas Mann

Seine Liebe zu sich selbst und die unerschütterliche Gewissheit, „aus feinerem Holze geschnitzt zu sein“, beeindrucken die Umwelt und machen ihn begehrt. Seine Beredsamkeit und Charisma sind effektiver als Gewalt. Seine Höflichkeit schafft Distanz. Felix Krull – Protagonist des Romans vom Thomas Mann ist ein Dieb und Hochstapler, bestrebt die Welt in sich verliebt zu machen. Er nimmt schon früh sein Leben selbst in die Hand und erhöht die Täuschung zur Kunst. Dabei trifft er stets auf Menschen, die getäuscht werden wollen – grosse Narzissten sind immer dort anzutreffen, wo sich ein dankbares Publikum findet.
Volker Ranisch spürt mit diesem Soloabend der hohen Sprachkunst Thomas Manns nach. Indem er in die Rolle des Ich-Erzählers Felix Krull schlüpft, läßt er vor seinem Publikum in freier Rede die illustre Gesellschaft des Romans mit ihrer zahlreichen Personage entstehen und erweckt gleichzeitig einen lebendigen Eindruck vom vortrefflichen Wortwitz des Autors.
Die Inszenierung war seit ihrer Premiere 2005 viele Jahre fester Bestandteil des Repertoires des Theaters im Palais und wird erfolgreich auf Gastspielen im In- und Ausland gespielt. Anschliessend Salon Diskussion zum Thema Narzissmus, moderiert von Beata Sievi. Bericht von diesem Salon können Sie hier lesen: Beata`s Salon Nachklang – über Charisma und Herrschaft .

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Samstag, 10. März ab 18 Uhr – „Paradies im Boudoir“ – erotische Libertinage im Zeitalter des Rokoko – Abend mit dem Duo Inflagranti for Ladies only

Die Lesung „Paradies im Boudoir“ entführt die Zuhörer in die Epoche des Rokokos, in der die Frauen zum ersten Mal in der Geschichte des christlichen Abendlandes über die gleiche erotische Freiheit, wie die Männer verfügten. Zwei frivole Damen suchen ihr Glück in Sinnenfreuden und im gesellschaftlichen Erfolg. Bei zahlreichen erotischen Abenteuern stehen sie einander – in Briefen – beratend zur Seite. Jede scheint, wie die Epoche es gebietet – die Herrin über ihre Gefühle zu sein. Doch unerwartet durchkreuzt eine leidenschaftliche Begegnung die vorgefassten Pläne und lässt das Glück der freien Liebe anzweifeln. In Anlehnung an die Raffinesse der sinnlichen Kultur des Rokoko ist die Lesung um ein Spiel mit betörenden Düften und um ausgewählte Werke der erotischen Kunst bereichert. Das eigenhändig vorbereitete Apero riche bietet anregende Geschmackserfahrungen. Der Abend findet in der privaten Salonbibliothek von Beata Sievis statt und ist nur den Damen vorbehalten – er beinhaltet einige Texte, die man Männern beim besten Willen nicht vortragen kann …Im Anschluss diskutieren wir ganz entre nous , welche Szenarien auch für eine Frau von heute inspirierend sind.

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3. Februar 2018, 17 Uhr – „What women want“ oder die weibliche Lust – Salon mit einem Gastvortrag von Dr. Eliane Sarasin

Über Jahrhunderte hinweg wurde die weibliche Lust ignoriert, vermeintliche Nymphomanie gar mit kalten Bädern, Aderlass oder dem Skalpell bekämpft. Im 18. Jh brachte die Aufklärung und die Kultur der Libertinage die Gleichberechtigung im erotischen Vergnügen. Aber bereits im 19. Jahrhundert wurden erotische Träume und ein gesunder Appetit auf Sex, als nicht dem gesellschaftlichen Ideal entsprechend, verboten. Später nahmen sich die Psychoanalytiker der Sache an – die Wahre Erfüllung sah Sigmund Freud einzig im vaginalen Orgasmus während des heterosexuellen Geschlechtsaktes. Und wo stehen wir mit unserem Wissen über die Lust der Frau heute? Frauenärztin und Sexuologin, Dr.Eliane Sarasin gibt im 45 min. Vortrag eine nähere Auskunft über die Facetten der weiblichen Lust. Julia Knapp liest im Anschluss Fragmente aus dem Skandal-Roman von Catherine Millet und aus dem berühmten erotischen Roman von Benoite Groult „Salz auf unserer Haut“. Beata Sievi moderiert die Salondiskussion.

Literatur Empfehlungen:
Guter Sex trotz Liebe, Ulrich Clement 2015; Wild Life: Die Rückkehr der Erotik in die Liebe – Esther Perele, 2010; Entfalte dein erotisches Potential, Sheri Winston – 2016; Die versteckte Lust der Frauen: Ein Forschungsbericht, Daniel Bergner, 2014; Das beherrschte Geschlecht, Sandra Konrad, 2017, Liebe macht sinn – Sue Johnson, 2013
„Ökonomie der Lust“ – Svenja Flasspöhler im Philosophie Magazin

 

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4. November 2017 um 17 Uhr -„Difficult loves – Apologie der schwierigen Liebe.“

„Amor meus, pondus meum; illo feror, quocumque feror“ – „Meine Liebe ist meine Schwere; sie zieht mich, wohin ich immer gezogen werde“. Mit diesem Satz dokumentierte der Heilige Augustinus – der sowohl mit einem gewaltigen erotischen Temperament, als auch mit scharfer Geisteskraft begnadet war – dass Liebe nicht immer ein lustvolles Ereignis ist. Die Liebesbriefe berühmter Persönlichkeiten der Geschichte führen uns Erstaunliches vor Augen: eine echte Liebe fühlt und misst sich selbst manchmal lieber an den Schmerzen und Leiden deren sie fähig ist. In der heutigen Kultur der Glücks-Optimierung sind Menschen, die in der Liebe Schmerz erfahren und ihre Bindung dennoch nicht aufgeben wollen, oft von grossen inneren Konflikten zerrissen. Anderseits, wenn das emotionelle Leid die Grenzen des Tragbaren zu überschreiten droht, kann es hilfreich sein einen Blick in die Abgründe der Psyche zu wagen und sich die Frage zu stellen – was veranlasst uns, Liebesbindungen zu Menschen einzugehen, die wenig oder kaum Aussicht auf Glück verheissen?

Dieser Salon-Abend ist den unglücklich Liebenden gewidmet. Mark Schneider und Julia Knapp lesen aus Briefen und Literatur. Beata Sievi beleuchtet das Thema aus der wissenschaftlichen Sicht und moderiert die Salon-Diskussion.

Zeit: 17-21 Uhr. Ort: Winterthur. Genaue Adresse wird bei Anmeldung angegeben. Preis inkl. Konsumation CHF 55.00.

Anmeldung unter atelier@entrenous.ch ist erforderlich. (Gäste aus der bestehender Salongruppe haben Vorrang)

LITERATUR UND LINKS

Eine Liebe Swanns, Buchkapitel in Marcel Prousts Romanwerk Auf der Suche nach der verlorenen Zeit z.B Surkamp Verlag, 1994–2002.: Frankfurter Ausgabe. Maria Stuart -Stefan Zweig, z.B. Inseltaschenbuch, 2013. Verfilmung vom Schweizer Regiseur, Thomas Imbach aus dem Jahr 2013.

 

Sonstige Literatur, die das Thema der Abhängigkeit und Hörigkeit thematisiert bzw. psychologische Erklärungsmodelle anbietet:

Romane:

Liebes Leben, Roman – Zeruya Shalev, Berlin Verlag Taschenbuch 2013. Portugiesische Briefe. Die Briefe der Marianna Alcoforado. Übertragen von Rainer Maria Rilke. 15. Auflage. Insel, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-8074-0. Briefe einer Leidenschaft. 1773 bis 1776. C. H. Beck, München 1997, ISBN 3-406-42336-1 (Online lesbar in Google Buchsuche) – Briefe der Julie de Lespinasse. Professor Unrat – Heinrich Mann, z.B Edition Büchergilde, Frankfurt am Main, 2014. Lolita – Vladimir Nabokov z.B Rewohlt 1959

Psychologie:

Werner Stangl über Hörigkeit, Abhängigkeit, Liebssucht. Die Fesseln der Liebe – Jessica Benjamin, 1988. General theory of love – Thomas Lewis, 2013. Attachment and Sexuality – Diana Diamond und Sidney J. Blatt, 2008 Routledge. Bindung und emotionale Gewalt – Karl Heinz Brisch(Hrsg), Klett-Cotta 2017. Ich_verliebe_mich_immer_in_den_Falschen – Artikel von Dr. Kirsten von Sydow. Bindunsstile und Ausgewogenheit in der Partnerschaften. – Diplomarbeit von Tabea Freitag

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17. Juni 2017  um 17 Uhr – „EROS – Die Lust in der Kunst“

Hans-Jürgen Döpp, bekannter Sammler erotischer Kunst und Bücherautor stellt im Dia-Vortrag die schönsten Werke seiner Sammlung vor und philosophiert mit den Gästen über die Zukunft des Begehrens.

H.-J.Döpp studierte Soziologie und Pädagogik und unterrichte über mehrere Jahre „Psychosexuelle Sozialisation“ an der J.W.Goethe Universität Frankfurt. Von 1995 bis 2001 betätigte er sich als Kurator des Beate Uhse-Erotik-Museums in Berlin. Seine Sammlung gehört zu den grössten in Europa. Er ist Autor einer Vielzahl von Büchern zur Kulturgeschichte der Erotik und Verleger erotischer Mappenwerke. Ein Presse-Artikel über ihn finden Sie hier: hans-jurgen-dopp-journal-frankfurt-2015

Pool Billard

1. Juni 2017, 19.00 Uhr – Damensalon mit Vortrag von Didi Liebold „How to please a man“

Detallierte Ausschreibung hier: damen-und-herrensalon-mit-didi-liebold-bei-beata-sievi-mai-und-juni-2017

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17. Mai 2017, Didi Liebold : „How to please a woman“

Detallierte Auschreibung hier: damen-und-herrensalon-mit-didi-liebold-bei-beata-sievi-mai-und-juni-2017

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„Milonga“ – Bild aus dem Film von Marco Calvise

11. März 2017 um 17.Uhr „Lob der Beständigkeit – wie die Liebe gelingen kann“

Das begabte Sprecherpaar Julia Knapp und Mark Schneider liest Fragmente aus Literatur und Liebesbriefen berühmter Paare vor. Beata Sievi moderiert die Diskussion zum Thema, wie die Beständigkeit in der Liebe gelingen kann. Dabei liegt Fokus des Abends auf der Frage nach unterschiedlichen Strategien im Umgang mit den Bedürfnissen nach Vertrauen und Sicherheit einerseits und der Sehnsucht nach Abenteuer und Autonomie anderseits. Auch wenn unsere Kultur die monogame Paarbeziehung als Ideal darstellt, scheint es jenseits dieses Models in der Vergangenheit und auch heute glückliche Paare zu geben.

(Dieser Abend ist ausgebucht, es besteht eine Warteliste, bei Interesse senden Sie mir bitte ein E-Mail an die Adresse: atelier@entrenous.ch)

Empfohlene Literatur:

Verliebte Feinde. Iris und Peter von Roten. – Wilfried Meichtry, Nagel & Kimche 2012

Liebe, Alles nur Chemie? Vortrag von Richard David Precht .„Das ganz normale Chaos der Liebe“. – Beck/Beck-Gernsheim, Surkamp 1999.„Treue ist auch keine Lösung: Ein Plädoyer für mehr Freiheit in der Liebe“.- Holger Lendt, Lisa Fischbach – Taschenbuch  2011.„Lob der offenen Beziehung“ – Oliver Schott -Berz und Fischer 2015.„Liebe neu erfinden“.- Wilhelm Schmied – Vortrag. „Schalten Sie ihr Gehirn auf Liebe. Erfüllende Beziehungen durch Achtsamkeitsmeditation.“– Marsha Lucas.“Der Lauf der Liebe“ – Allain de Botton, S.Fischer 2016

14. Januar 2017 – „Das verlorene Paradies – Sexualtrieb zwischen Natur und Kultur“

Mein begabtes Sprecherpaar Julia Knapp und Mark Schneider werden uns Einblicke in die anthropologischen Erkenntnisse und in uneingeschränkte Wollust-Szenarien geben, wie sie in Urgesellschaften praktiziert und auch in der Neuzeit, z.B. im Rahmen des Libertinismus (18. Jh.) in Europa zelebriert wurden. Unser Gast Didi Liebold vom Sexological Bodywork Institut in Zürich (www.sexologicalbodywork.ch) beantwortet Fragen im Zusammenhang mit den vorgelesenen Texten und ich werde die offene Salon-Diskussion moderieren.

Empfohlene Literatur:

Liebe und Wille. – Rollo May, EHP 2015.Sex – die wahre Geschichte. – Christopher Ryan, Klett-Kotta 2016 – Interview mit dem Autor finden Sie hier. Bindungen, Paare, Sexualität. – K.H.Briesh, Klett-Cotta 2012 (diese Lektüre empfehle ich vor allem Psychologen und Psychotherapeuten).Freie Liebe, offene Ehe und Polyamory.Christian Rüther 2005.Talk to me dirty. Eine intime Philosophie des Sex. – Sallie Tisdale, Berlin Verlag 1994.Verliebte Feinde. Iris und Peter von Roten. – Wilfried Meichtry, Nagel & Kimche 2012.Der listige Gott. Über die Zukunf des Eros. – Konrad Paul Liessman, Paul Zsolnay Verlag 2002

29. Oktober 2016 – „Liebe – Reichtum und süsse Last“

Julia Knapp und Mark Schneider lesen Liebesbriefe grosser Frauen und Männer, Moderation der Diskussion über „verzauberte Liebe“ Beata Sie